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Hornhaut AugeDie durchsichtige Hornhaut, oder Cornea, ist zu etwa 75 % für das Fokussierungsvermögen des Auges zuständig. Durch sie tritt das Licht in das Auge ein, beim auftreffen wird das Licht gebrochen. Die Cornea ist am Zentrum der Pupille etwa einen halben Millimeter dick und besteht aus mehreren Schichten. Die äußerste Schicht ist der Tränenfilm, der einerseits als Nährflüssigkeit für die Cornea dient und andererseits eines der Brechungselemente des Auges ist. Sie haben wahrscheinlich schon einmal festgestellt, dass blinzeln Ihre Sehfähigkeit verbessert. Die Oberfläche der Cornea wird Epithel genannt und besteht aus einer schützenden Schicht relativ harter Oberflächenzellen. Sie sollen das Auge vor Verletzungen schützen. Das permanente Tragen von Kontaktlinsen, vor allem von harten Linsen, führt zu einem allmählichen Verschleiß des Hornhautepithels, so dass das Tragen von Kontaktlinsen irgendwann nicht mehr möglich ist.

Hornhaut des Auges

Nur ein paar Zellen unter der Oberfläche haben wir die Bowmann-Schicht. das ist eine Schicht aus kollagenartigen Zellen, die Lieferung der Hornhaut aufrecht erhält. Diese Schicht heilt nicht mehr, wenn sie bei einer chirurgischen Intervention verletzt wurde.

Den größten Teil der Cornea bildet das Stroma. In dieser Schicht werden die Lasereingriffe vorgenommen. Dabei wird dafür gesorgt, dass ein Teil des Stromas verdampft, so dass die Cornea dünner und die Brechkraft des Auges verändert wird. Da die Cornea keine Blutgefäße besitzt, dauert die Heilung nach einem Eingriff bis zu sechs Monate. Bei diesen chirurgischen Eingriffen ist eine Schwächung der Hornhaut unvermeidbar.

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