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AugenmuskelDas Auge ist mit sechs unseren Muskeln verbunden. Diese arbeiten paarweise und erlauben es uns, den Augapfel in alle Richtungen zu drehen. Die Augenmuskeln sind eine einzigartige Konstruktion, den sie können das Auge sehr schnell und präzise bewegen, um es auf das Objekt auszurichten, dass wir sehen wollen. Die Muskeln können sich auch der Echtzeit anpassen und einen Tennisball in seinen Flug von einem Platz Ende zum anderen beobachten.

Von diesen Muskeln werden vier als gerade (rectus) Muskeln bezeichnet. Sie sind ziemlich weit vorne an der Lederhaut des Augapfels befestigt und haben ihren Ursprung an der hinteren Wand der Augenhöhle. Der obere – Musculus rectus inferior – bewegt es nach unten. Die horizontalen Augenbewegungen werden vom inneren geraden Muskel (Musculus rectus medialis) und vom äußeren geraden Muskeln (Musculus rectus lateralis) gesteuert, die sich seitlich an den Augen befinden. Zusammen sorgen diese vier Muskeln dafür, dass sich das Auge in alle gewünschten Richtungen bewegen kann.

Es gibt vier Augenmuskeln

Am hinteren Teil des Auges befindet sich ein weiteres Muskelpaar. Diese Muskeln werden oberer schräger Muskel – Musculus obliquus superior – unter unterer schräger Muskel – Musculus obliquus inferior – genannt und bilden einen fast geschlossenen Gürtel um den mittleren Augapfel. Sie ermöglichen es den Augen, sich beidseitig nach innen und wieder nach außen zu bewegen. Sie können Ihre Augen dadurch also auf einen Punkt ausrichten oder mit dem Blick Objekte verfolgen, die sich auf Sie zu- oder sich von Ihnen wegbewegen. Der obere schräge Muskel ist mit einer langen Sehne am Knochen nahe der Nase befestigt. Dieser Muskel kommt zum Einsatz, wenn sie mit beiden Augen gleichzeitig in Richtung Nase schauen.

Durch seine bahnbrechenden Forschungsarbeiten kam Dr. Bates (1915) zu dem Schluss, dass die schiefen Muskeln die Fokussierung des Auges beeinflussen, indem sie den Augapfel leicht zusammendrücken und die Netzhaut so in eine Position bringen, in der das Bild optimal fokussiert ist. Er verglich diese Funktion mit der einer Kamera. Wenn man ein nahes Objekt fokussieren möchte, benötigt man das Kameraobjektiv nach vorne. Das menschliche Auge zu ihr praktisch nach dem selben Prinzip.

Bei Kurzsichtigkeit wird der hintere Teil des Auges permanent nach außen gedrückt, so dass der Augapfel verlängert wird, was zu Problemen mit der Scharfstellung führt. Um Ihnen eine Vorstellung von der Größenordnung dieser Veränderungen zu geben: jeder Millimeter, um den der Augapfel verlängert ist, entspricht ungefähr 3 Dioptrien Kurzsichtigkeit. Ihre Fähigkeit, klar und scharf zu sehen, würde sich dann von normalem Sehvermögen auf etwa 30 Zentimeter reduzieren. Das ist in etwa die übliche Lesedistanz. Die physischen Veränderungen am Auge sind also minimal, die Konsequenzen sind jedoch riesengroß. Bei Weitsichtigkeit sind die vier geraden Muskeln so stark angespannt, dass sich der Augapfel ein bisschen verkürzt.

Innerhalb des Auges befinden sich zwei ringförmige Muskeln. Der eine bestimmt die Größe der Iris und steuert den Lichteinfall ins Auge. Der andere ist um die Linse herum angeordnet. Das ist der Ziliarmuskel, der die Linse krümmen und dadurch die Brechkraft verändern kann.

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